15 Operationstechnische Assistenten (OTA) starten ins Berufsleben

vom 30.08.2017

Aus den Händen der Kursleiterin Gabriele Winkler und des kommissarischen Schulleiters Roland Steeb konnten die Absolventen ihr Zeugnis entgegennehmen. „Sie sind gut gerüstet für ihren Einsatz im OP und werden händeringend gesucht. Die meisten unserer Absolventen haben bereits einen Arbeitsvertrag“, berichtet Roland Steeb.  

Seit 20 Jahren werden Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten in der GA ausgebildet. OTA sind qualifizierte Fachkräfte, die aus Operationszentren und Funktionsbereichen nicht mehr wegzudenken sind. Inzwischen beteiligen sich elf Krankenhäuser zwischen Bodensee und Sigmaringen an diesem erfolgreichen Ausbildungssystem.

Operationstechnische Assistenten kennen den genauen Ablauf einer Operation. Vor einem Eingriff bereiten sie die benötigten medizinischen Geräte und Instrumente vor. Während der OP assistieren OTA dem Chirurgen und sorgen so für einen zügigen und reibungslosen Ablauf des Eingriffs. Mindestens 3000 Stunden im praktischen Einsatz müssen OTA am Ende ihrer Ausbildung vorweisen können. Diese praktische Anleitung findet in einer der Kooperationskliniken satt. Der theoretische Unterricht erfolgt in den Akademieräumen in Weingarten. „Die Zusammenarbeit zwischen unseren Lehrern und der Praxisanleitung in den kooperierenden Krankenhäusern funktioniert hervorragend. Nur so ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis möglich“, lobt Christine Brock-Gerhardt Leiterin der GA.

Die Kurssprecher bedankten sich in Vertretung für alle Absolventen bei ihren Lehrern und Praxisanleitern mit den Worten: „Während unserer Ausbildung wurde nicht nur unser Wissen erweitert, auch unsere Persönlichkeit hat sich in dieser Zeit weiterentwickelt“.